Nalidanda

April 2022

Am 21. April 2022 hat „Licht für Kinder“ das Projekt Nalidanda erfolgreich abgeschlossen.

In Kathmandu übergab der Vorstand an Nuri Sherpa als Gastgeschenk einen Laptop und einen LCD-Bildschirm (TV) für die Schule, ebenso Unterrichtsmaterial (Stifte, Lineale, Hefte, etc.), gestiftet von den beiden Firmen Staedtler und Schwan Stabilo. Insgesamt hat „Licht für Kinder“ in Nalidanda 100 Solar Home Systeme installiert. Bei dem Projekt unterstützte Himalayan Trust, die Hillary Stiftung in Nepal,tatkräftig.

Die Gesamtkosten des Projektes beliefen sich am Ende auf 15.330 Euro. Diese Kosten hat der Verein „Licht für Kinder“ alleine getragen.

Die Wartung der Anlagen wird in regelmäßigen Abständen von den Partnern vor Ort durchgeführt, um Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

April 2021

Das Dorf Nalidanda liegt im Distrikt Okhaldhunga im Osten von Nepal. Die einzelnen Häuser liegen weit verstreut auf Höhen zwischen 2400 und 2600 Meter. Der Ort ist etwa eine Tagesreise von Kathmandu entfernt und nur außerhalb der Monsunzeit mit dem Jeep zu erreichen. In dem Ort gibt es rund 80 Häuser sowie die Shree Tharping Gumba Basic School, eine Grundschule, die über fünf Klassenzimmer (3,5m x 3,5m) und ein Büro (6,5m x 3,8m) verfügt. Die Kinder müssen den Schulweg, der einfach bis zu zwei Stunden dauern kann, bei jedem Wetter zu Fuß zurücklegen. Der komplette Ort ist nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen.

Unsere Kontaktperson vor Ort ist Nuri Sherpa. Er ist in Nalidanda geboren und verbrachte dort auch seine Kindheit. Nach einem Aufenthalt in Indien kehrte er 1989 nach Nepal zurück. Dort arbeitet er als Trekking Guide. Er lebt mit seiner Familie in Kathmandu.

Im März und April 2021 waren Manfred Salcher und Peter Meckler von „Licht für Kinder“ gemeinsam in Nepal. Aufgrund der vor Ort gewonnenen Informationen steht die exakte Planung für Nalidanda nun fest:
Für die Schule sind fünf große Solaranlagen und ein Computer vorgesehen. Die Lehrer freuen sich bereits darauf, endlich einen Unterricht gestalten zu können, der zeitgemäß ist und für die Schüler eine neue Lernepoche einleitet. Für die privaten Haushalte werden 15 kleine und 80 mittlere Solaranlagen benötigt. Das Projekt „Nalidana“ wird insgesamt rund 13.000 Euro kosten.

Der Zeitplan ist straff: Ende Mai muss „Licht für Kinder“ 40 Prozent des Preises als Anzahlung leisten, damit die Solaranlagen bestellt werden können. Ende Oktober soll das Projekt abgeschlossen und die Bevölkerung von Nalidanda mit Solarstrom versorgt sein.

Als Soforthilfe haben Manfred Salcher und Peter Meckler bei ihrer Reise dem örtlichen Komitee 120 Euro für Härtefälle übergeben. 225 Euro gingen an die Schulleitung für Schreibuntensilien, Hefte und Jacken. Die Jacken erhalten die Kinder bei Schulbeginn, damit sie nicht frieren, denn als Salcher und Meckler vor Ort waren, hatte es im Klassenzimmer gerade einmal fünf Grad. Lernen macht da keinen Spaß.